Die Elternkammer Hamburg weist in ihrer Kurzinformation Nr. 9/2010 auf Folgendes hin:

Uns sind Informationen zugetragen worden, dass einzelne Lehrkräfte bzw. Schulleitungen die Auffassung vertreten, sogenannte „Workbooks“ oder auch Fotokopien seien als „Verbrauchsmaterial“ anzusehen; sie seien daher von den Eltern zu bezahlen. Wir hatten dazu bereits in der Elternkammer-Kurzinformation 2010-04 Herrn Senatsdirektor Norbert Rosenboom zitiert, der unmissverständlich klargestellt hat, dass die Schulen keine Ermächtigung haben, Kosten für Workbooks oder Fotokopien o.ä. von den Eltern einzufordern. Das gilt auch weiterhin.

Herr Rosenboom hatte darüber hinaus die Schulleitungen in seinem Rundschreiben vom 12.04.2010 informiert, dass sich eine Verordnung über Kostenbeiträge für Gegenstände und Materialien, die im Unterricht verarbeitet und somit „verbraucht“ werden (u.a. Bastelmaterial), in Vorbereitung befindet. Eine solche Verordnung ist noch nicht veröffentlicht. Wir weisen daher darauf hin, dass solche Kostenbeiträge nicht erhoben werden können!